Löwenzahn

(Taraxacum officinale)

Beschreibung: Löwenzahn ist eine ausdauernde, krautige Pflanze mit Wuchshöhen bis über 30 Zentimetern. Gut erkennbar ist er, weil er in allen Teilen einen weißen Milchsaft enthält. Die zehn bis 20 Zentimeter langen Blätter sind eiförmig bis eilanzettlich, unregelmäßig stark gelappt, gezähnt oder tief eingeschnitten. Sie befinden sich in einer dichten Rosette. Die Blütenstiele sind schwach behaart, hohl und bis zu 60 Zentimeter lang. Die fleischige Pfahlwurzel kann über einen Meter lang werden. Löwenzahn ist hinsichtlich seiner Anpassungsfähigkeit phänomenal. Seine langen und tiefreichenden Wurzeln finden auch in längeren Trockenperioden genügend Wasser, um überleben zu können.

Wirkstoffe: Vitamine A, B2, C, Vitamin E, Calcium, Magnesium, Eisen, Kalium und Proteine, Flavonoide sowie Bitterstoff e wie Taraxacin. Die Wurzel enthält Kautschuk, Gerbstoffe und Inulin.

Anwendung: Besonders bekannt ist, dass Löwenzahn alle Verdauungsorgane positiv beeinflusst. Er steigert die Magensaftsekretion, verbessert den Fettstoffwechsel, wirkt appetitanregend und krampflösend. Bei Leber- und Gallenproblemen sowie bei Erkrankungen des Urogenitaltraktes ist Löwenzahn hilfreich.
Löwenzahn wirkt auch abführend und harntreibend. Deshalb wird er zur Reinigung der Nieren eingesetzt. Sogar bei Gelenkschmerzen und Abnutzungserscheinungen an Gelenken und Bandscheiben kann er helfen. Außerdem hilft diese Pflanze bei Allergien, Gallenschwäche, Gicht, Hämorrhoiden, Hautleiden, Leberschwäche, Nierensteinen, Warzen und Rheuma.

Quelle: Fröschl (2020), Kräuterwissen aus dem Lammertal – Erfahren Bewahren Weitergeben

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